13 ſelbſt in Stuͤcken hauen laſſen ſollte. Mit teufliſchem Lachen erklaͤrte mir der Satan, daß er Adelheid von mir zur ehelichen Ge⸗ mahlin begehre. Nach dieſer Einwilligung wuͤrde er ſogleich ſeine bisherige Handlungs⸗ weiſe einſtellen; wenn ich mich aber deſſen weigere und ſeine Burg erſtuͤrmte, wuͤrde er meine Tochter zuvor erdolchen. Aller Muth entfiel mir auf dieſe Antwort. Ich ſah mich nun gezwungen, zum Bitten meine Zuflucht zu nehmen. Gold, Land und Koſt⸗ barkeiten verſprach ich dem Boͤſewicht; alles ruͤhrte ihn nicht, er wollte nur Adelheid. Verzweifelnd, weder durch gute Worte noch Verſprechungen die arme Dirne ihrem Rau⸗ ber zu entreißen, mußte ich mit tief be⸗ ſchwertem Herzen abziehen; denn durch Gewalt hatte ich das Schauderhafteſte von ihm zu erwarten. So, mein theurer Walther, iſt jetzt unſte Lage. Was fangen wir nun an, um Eure Braut ungefährdet den Klauen dieſes heilloſen Tiegers zu entreißen?—
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