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freundlicher empfangen haben!“ ſagte Ru⸗ dolph. Walther, dieß nicht en ſprang vom Roſſe und ſtuͤrzte die Schloßſtiegen hinauf. Begeiſtert von der innigſten Liebe fuͤr ſeine Adelheid und der groͤßten Dank⸗ barkeit fuͤr den Grafen, ſah er nicht das Erſchrecken des Leibknappen, der in der Vorhalle vor des Grafen Gemach ſich befand, und uͤberhoͤrte ſogar deſſen Worte:„Gott und alle Heiligen nt Euren Muth ſtärken!“
„Vater! geliebter Vater! Euer glucklich zuruͤckgekehrter Sohn begrußt Euch mit der innigſten Freude nach Jahrelanger Entfer⸗ nung wieder im Vaterlande!“— Mit dieſen Worten warf er ſich in die offnen Arme des Grafen. Wortlos erwie⸗ derte dieſer die Umarmung. Große Thranen


