Teil eines Werkes 
3. Buch (1863)
Entstehung
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deren von gleicher Vorzüglichkeit ſind auch Felix Men⸗ delsſohn⸗Bartholdy's Compoſitionen allgemein beliebt, weswegen man ſie hier im Erhſtallpalaſt mit paſſenden Bildwerken verziert, gleich den übrigen, zwiſchen den Polkas und Potpourris an einem Bindfaden hängen ſieht, welcher quer an dem Eiſengitter, über die Violi⸗ nen hingezogen iſt. Um dieſe beſagten Handelsartikel nun in ihr ganzes Licht zu ſetzen, iſt der Eigenthümer des Etabliſſements auf die Idee gekommen, ſie nicht nur mit ihren ſchönen Bildern und Außenſeiten an den Bind⸗ faden zu hängen, ſondern ſie auch den ganzen Tag lang dem wohlgeneigten Publikum, welches hier auf- und ab⸗ geht, vorſpielen zu laſſen. Auf dieſe Weiſe, meinte der Mann, müßten ſeine Sachen zu ihrem ganzen Vortheil

erſcheinen, und gleichſam ſich ſelber empfehlen. Daher

geſchah es denn, daß man von der bezeichneten Stelle im öſtlichen Flügel immerfort Muſik hörte, und wenn man näher ging, einen jungen Mann erblicken konnte, welcher unter einem großen Schilde mit der Firma ſei⸗ nes Hauſes(Cheapſide, London und Cryſtallpalace, Sy⸗ denham) zwiſchen aufgehängten Muſikalien und Violinen an einem Pianino ſaß und ſpielte. Dieſer junge Mann

hatte langes, blondes, weiches Haar und blaue Augen,

welche von der benachbarten Verkäuferin elfenbeinerner Schnitzwaren für hübſch erklärt wurden. Auch ſei ſein Spiel auf dem Pianino dem ſeines Vorgängers vorzu⸗ ziehen; wogegen dieſer letztere aber viel luſtiger geweſen, allen Damen im Crhſtallpalaſt den Hof gemacht habe und ſchließlich mit einer kleinen Putzmacherin aus dem ſüdlichen Flügel durchgegangen ſei. An ihrem jetzigen