Teil eines Werkes 
2. Buch (1863)
Entstehung
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Das Kind blieb vor der Mauer ſtehen. Es war ſtill geworden, es hatte ſich Gewalt angethan mitten in ſeinem Schluchzen und Weinen, damit man in der Stube nicht hören möge, daß es unfolgſam gewe⸗ ſen und in den Hof gegangen ſei, anſtatt hinauf in ſeine Kammer.

Da kam ihr ein Entſchluß. Nur dieſe Mauern trennten ſie von der Welt. Einerlei was dahinter läge. Sie war dann doch wenigſtens frei, und Niemand konnte ſie mehr zwingen, in dieſe verhaßte Kammer zu⸗ rückukehren. Was hinderte ſie dieſe Mauern zu über⸗ klettern? Sie ſah ſich um ſie war allein. Niemand war im Hofe...

Plötzlich ein furchtbarer Schrei, welcher das ganze Haus durchgellte.

Was war das? rief Miß Sophia, welche ſoeben beſchäftigt war, die Lampen für den Theetiſch anzuzün⸗ den, und dem Hausmädchen mit den dunkelbraunen Wangen den Befehl gegeben hatte, das Gas in dem Flur anzubrennen.

Dann war Alles wieder ruhig wie vorher.

Mich dünkt es ſei vom Hofe gekommen, ſagte Mrs. Swytz, die achtzigjährige Greiſin.Loß Peggy doch einmal mit dem Lichte gehen, und ſehn, was es geweſen.

Das Mädchen mit den dunkelbraunen Wangen ging. Ein neuer Schrei beunruhigte die in der Stube Zurück⸗ gebliebenen. Diesmal hatte Peggh geſchrien.

Langſam und von geheimer Furcht befallen, verließ

Sophia die Stube. Ihre ſechs Schweſtern, die älteren

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