Teil eines Werkes 
Erster Band (1816)
Entstehung
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— 8 Ein aufgeſchmuͤckter Zelter wartet hier. „Was bringſt du den, und nicht mein Lieblings⸗ thier?“ „Herr!“ ruft der Knecht, und wirft ſich ihm zu Fuͤßen— „Das Thier iſt todt! und ich— ich muß es buͤßen: Es ſtarb durch mein Vergehn!— Die Hand des Koͤnigs fliegt zum Schwerte. „Laß ihn, o Herr, eh' er gezuͤchtigt werde“— Verſetzt der Freund—„die Fuͤlle ſeiner That erſt ſehn!“—

Der König winkt ein Ja? er ehrt das Recht. „Du haſt,“ beginnt der Andre,„niedrer Knecht,—

Verwahrloſſt, was dein Furſt vertrauend dir

gebot: Das fordert Tod. Allein du biſt auch Schuld, Daß er, ſonſt Gnade nur und Hulb, um einen Gaul, den doch nun nichts erweckt, Sein edles Schwert mit Menſchenblut befleckt. Das fordert zehnfach Tod, und zwanzigfach: