Teil eines Werkes 
Erster Band (1816)
Entstehung
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1.

Der Koͤnig und ſein Roß.

8 Der junge Koͤnig liebt ſein ſchoͤnes Roß. So oft er ſich erhebt aus glanzerfulltem Schloß, Darf ihn kein luftverbaunder Wagen— Sein Roß muß hehr und frey ihn tragen. Schwer fuhlt' er heut, wie unter goldnem Throne, Was Herzen gnuͤgt, nur ſelten wohne: Sich neu zu ſtaͤrken will er jetzt hinaus, Aus engem Stein in Gottes weites Haus. „Mein Roß herbey!“ Die Diener fliegen. Er eilt hinab die Marmorſtiegen; Ihm folgt der Fuͤhrer ſeiner Ingend, Sein treuer Freund und jeder Tugend. I. Band. C