Teil eines Werkes 
2. Theil (1852)
Entstehung
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Mancher Landsmann iſt ſchon auf ſeinen Reiſen dem unglücklichen Jüngling begegnet, der ohne Ruhe, ohne Genuß, nur von einem Bedienten begleitet, von Hauptſtadt zu Hauptſtadt, von Land zu Land eilt, gewiſſenhaft, den Lohndiener zur Seite, die Liſte der Sehens⸗ und Merkwürdigkeiten abhaſpelt, aber nur mit dem Auge zu ſehen, nur mit dem Ohr zu hören ſcheint, während die leidende Seele im Finſtern brütet. Er ſchließt Keinem ſich an, Keiner ſich ihm; denn ſein geheimnißvoller, düſtrer Blick ſcheucht Alles zurück, und manches zartere Herz empfindet in ſeiner Nähe ein heimliches Grauen, und ſeufzt bei ſich:Der Unglückliche! Er ſieht aus, als hätte er etwas be⸗ gangen!

Wie viele ſeiner Landsleute benutzen jetzt den raſchen Verkehr durch Dampfer und Schraubenſchiff, das Land ihrer Väter zu ſehen und die große Tour durch Europa zu machen! Den Winter nach demje⸗ nigen, der ſeine Schneedecke über das Grab auf Woodhill gebreitet, glänzte eine reizende Amerikanerin in den vornehmſten Salons von Paris und in den modiſchſten Cirkeln wußte man viel von la belle Americaine und ihren geiſtreichen Sonderbarkeiten und liebenswürdigen Koketterien zu erzählen. Das ſüvdländiſche Feuer ihrer Augen entzündete alle Män⸗