Teil eines Werkes 
2. Theil (1852)
Entstehung
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den Galerien brach in ein wildes Hurrah und Jubel⸗ geſchrei aus, das unter den aufgeregten Haufen, welche die Thüren umdrängten, in gellendem, grauſen⸗ haftem Echo wiedertönte. Der Gefangene legte wäh⸗ rend des rohen Geſchreies einen Augenblick die Hand vor die Augen; ein kalter Schweiß brach aus der edeln, bleichen Stirn.

Aber es war, als hätte dieſer eine gräßliche Au⸗ genblick die Wuth ihrer Leidenſchaft plötzlich geſühnt. Während der Dauer des Proceſſes hatten kaum die Conſtabler vermocht, beim Hin⸗ und Herführen des Gefangenen, ihn vor den Steinwürfen und Stößen des Pöbels zu retten; jetzt ließen die Befriedigten den Unglücklichen, der mit einem unausſprechlich melancho⸗ liſchen Blick über ſie hinſtreifte, ruhig durch die gedräng⸗ ten Reihen gehen, als die Gerichtsboten ihn mit gefeſſel⸗ ten Händen der Kutſche zuführten, die ihn fürs Erſte nach dem Gefängniß zurückführen ſollte.

Eine angſtvolle, gewitterſchwüle Stimmung herrſchte im Caſtletonſchen Hauſe, als die Nachricht dort, kaum unerwartet, aber dennoch wie ein ſchwerer Donnerkeil einſchlug. Der ältere Caſtleton ging, leiſe aber heftig pfeifend, mit großen Schritten im Zimmer auf und nieder; Alonzo ſah beſtürzt aus; Sarah weinte und Klotilden war zu Muthe, als habe ſich das Ungewitter