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Schönheit bewundert, Ihren Werth fühlt, durch Ihre Liebenswürdigkeit, Ihr reiches, volles Herz ſich lebhaft angezogen fühlt, zugleich aber die Unwürdigkeit eines Fremdlings fühlt, der ſich in das Haus eines reichen Mannes ſchleicht und hinter ſeinem Rücken ſich ſeines beſten Schatzes bemächtigt? Wenn ich mich nicht ganz irre, ſo iſt dies Bergedorf's Herzenslage; und ſie ſpricht für ſeinen Werth.“
„Und ſoll ich— ich muß meine Frage mit gerin⸗ ger Variation wiederholen— ſoll ich darum unedel ſein, weil er edel iſt? O Klotilde, Sie ſprechen gegen Ihr eigene, beſſere Ueberzeugung! Sie, die Sie den Reichthum verachten, ſprechen von meinem Reichthum, von ſeiner Armuth! Aber ſein Sie ruhig; ich habe ihn noch nicht geſprochen, noch nicht einmal geſehen. Ja, ſelbſt ſeine Wohnung habe ich nicht erfahren tönnen. Der Wirth wußte nichts davon; ein phleg⸗ matiſcher, dickköpfiger Deutſcher, der die Pfeife nicht ausgehen ließ, während ich mit ihm ſprach und er mich mit den großen blauen Augen anglotzte. Wie haſſ' ich dies apathiſche Geſchlecht!“
„Es muß ein Weſtphale oder ein Pommer ſein“, der Klotilde lächeld.„Und konnte er Ihnen ſonſt etwas über Bergedorf ſagen“
„Nichts als daß er heute Abend wieder dort ſein
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