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ren, befanden ſich im Trauergefolge. Als der Zug ſich dem Tempel naͤherte, beurlaubte ſich der Kardinal Spinoſa, der mit ihnen der Leiche unmit⸗ telbar gefolgt war, und entfernte ſich unter dem Vorwande eines Kopfſchmerzes, der ihn über⸗ fallen habe. Da man ihn aber als den gefaͤhr⸗ lichſten und unberſoͤhnlichſten Feind kannte, den Don Karlos gehabt hatte, ſo hoͤrte man mehrere Stimmen aus ſeiner Umgebung laut rufen, daß er die Gegenwart des Prinzen ſo wenig im Tode wie im Leben vertragen koͤnne.
Das Erſte, was bei dieſer Feier in die Augen fiel, waren äber dem Portal, durch welches man den Eingang in die Kirche hielt, jene beruͤhm⸗ ten Worte des Lobes auf einen Todten, in großer goldener Schrift:„Er ward uns geraubt, damit „die Bosheit des Jahrhunderts ſein Herz nicht „umwandle, und Schmeichelei nicht ſeinen Geiſt „verfüͤhre.“ Alles, was ein ſinnteicher Schmerz
nur erfinden konnte, um ſich zu troſten, wurde


