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5. Dunkler Troſt.
Die Saat der Zukunft ſchießt verborgen auf, Erſt offenbar im ſpäteren Verlauf.
Alſo ich laſſe noch eine Möglichkeit übrig, auf ir⸗ gend eine andere Weiſe, als ich bisher verſucht, mich als einträglich beſchäftigt zu erweiſen; wüßt' ich doch in der That nicht welche! Dieſen Gedanken ſchien Arel mir anzuſehn, als ich ihm heute begegnete, denn mit dem freundlichſten Gruß wünſchte er mir Glück zu den neuen Hoffnungen, die, wie er ſagte, einen wenigſtens eben ſo ſichern Boden hätten, als das Geſuch um den Poetentitel.
Ich mußte geſtehn, ich verſtände ihn nicht, und ſei mir keiner neuen Hoffnungen bewußt.
Hat der Onkel Dir denn noch nichts geſagt?
Richts daß ich wüßte und Hoffnungen darauf bauen könnte.
Nun, da will ich's Dir ſagen: Ich habe ihm den Vorſchlag gethan, er ſollte doch ſelbſt Deine Tragödie verlegen und nach Befinden honoriren, ſo wäre ja alles abgemacht, da mir kein Geſetz bekannt ſei, welches ihm ein ſolches Unternehmen verböte. Dieſer Vorſchlag zündete ihm ſichtbar ein Licht in ſeiner Seele an.
Was Du für ein geſcheidter Junge biſt! rief er aus, faſt könnte ich Dir Deine dummen Streiche alle mit einander verzeihen um dieſes Einen Einfalls willen. Aber, liebſter Arel, ſetzte er pfiffig hinzu, wenn ich


