ich, wenn gleich zum großen Schaden meiner poetiſchen Zwecke, diesmal nicht einzukehren.
Zwei Leute indeſſen ſind in dem Fall, daß ihr Leben zur Biographie reif iſt, und ich halte es für meine Pflicht, mir dieſe Erſcheinungen wenigſtens anzumerken, da ſie vielleicht nicht weniger als alle Dichter, Littera⸗ toren, Staats⸗ und Kriegsmänner dieſer Stadt auf die Nachwelt zu kommen verdienen, und dennoch, ſo viel ich weiß, nirgends weder beſchrieben noch beſungen ſind. Der eine dabon, mein alter Freund, iſt zur Zeit dieſer meiner Durchfahrt noch im beſten Wohlſein, und da er die begründetſte Hoffnung hat, es noch lange zu bleiben, ſo werde ich gewiß ſpäter die Gelegenheit finden, meine jetzt verſäumte Viſite nachzuholeu, der andre dagegen, ſchon längere Zeit zu ſeinen Vätern verſammelt, iſt eine wahrhaft patriarchaliſche Geſtalt, eine Merkwürdigkeit, die ſchwerlich in meiner Mappe ihres Gleichen bekommen wird, ja die ſie vielleicht überhaupt nicht hat.
Schon als Knabe nahm dieſer Geiſt eine ganz eigen⸗ thümliche Richtung. Denn während die andern Knaben, ſobald die Schulthür aufging, wie hungrige Schweine hinausſtürzten und nach Maßgabe der Jahreszeit ſich im Schnee oder im Schmutz wälzten und einander damit bewarfen, oder vors Thor liefen und irgend ein unſin⸗ niges Kinderſpiel ausführten, wobei ſie weder an Kennt⸗ niſſen, noch an ſonſtiger Brauchbarkeit für die bürgerliche Geſellſchaft zunahmen, während deſſen ging der Knabe, deſſen Geſchichte hier aufgezeichnet wird, ruhig und nach⸗ denkend mit ſeinen Büchern nach Hauſe. Sobald er


