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Gemiſch von triumphirender Freude und Mitlei⸗ den, heftete er dasſelbe, durchbohrend, auf die arme Marie.
„Hat der alte Jobſt nun recht gehabt? be⸗ gunn er endlich: der Apfel faͤllt nicht weit vom Stamm. Die ganze Armer war eine Raͤuberbande, aber nur er ſollte ein ehrlicher Mann ſeyn! Ein Spitzbube iſt er! und alle Welt nun gezwungen, meine Meinung zu theilen.“
Eine brennende Roͤthe uͤberflog Mariens Wan⸗ gen, waͤhrend Leichenkaͤlte ihre Glieder durchzit⸗ terte, denn ihres Buſens Geiſterſtimme rief laut den Namen des ſo ſchwer Beſchimpften aus. Doch wagte ſie nicht, zu glauben, was ſich kaum mehr bezweifeln ließ, und mit nie gezeigter Hef⸗ tigkeit ſchrie ſie laut auf:„Du luͤsſt!“
„Wollte Gott!“ entgegnete der Erſchrockene im Tone des hetzlichſten Mitleids; doch war ſein Zorn zu groß, um der Milde Raum zu ge⸗ ben, und ſchonunglos fuhr er daher fort:„Aber haben ſie ihn nicht beim Straßenraub und Mord betroffen?— Doch ſey ruhig, Matiechen, dem
Stricke iſt er dießmal noch entlaufen, und der
Himmel hat Dir den Jammer erſpart, ihn haͤn⸗ 4*


