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Wittgens Raubschloß : eine Sage / [August Rublack]
Entstehung
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Fluͤchtigen zu gehorchen, waren ihnen dieſe ſchon aus den Angen verſchwunden.

10.

le die Sonne nach jener verhaͤngnißvollen Nacht heraufſtieg, und des Waldbrandes dunkle Gluth, mehr und mehr, in ihrem Strahle ver⸗ blich da ſtand Marie immer noch am Fenſter, erſtarrt von Froſt und Jammer, und das thränen⸗ muͤde Auge haftete bewußtlos auf den ſchwarzen Dampfwolken, welche von der Hoͤhe zum Thale niederrollten, und es verſinſterten. Doch nur ei⸗ nes leiſen Lufthauches bedurfte es und der naͤchtliche Schleier erhob ſich; aber, ach! aus welcher Bruſt wehte wohl ein Odem milde, troͤſtend genug, um den giftigen Nebel zu zer⸗ ſtreuen, welchet von jetzt an der Ungluͤcklichen Gemuͤth verduͤſterte? Niemand wußte ja, um wie vieles huͤlfloſer der Armen krankes Herz in dieſer Nacht geworden war Keiner konnte es

errathen, Keinem konnte ſie es klagen! So

ſonder Thraͤnen und Seußer, pflegte ſie den Harm in klangloſer Bruſt, und dieß druͤckende Schweigen ſchaͤrfte mehr und mehr den Stachel