ſo vermochte nichts mehr, Wittgen laͤnger zuruͤck zu halten, und nur mit Widerſtreben willigte er in Herrmanns Anerbieten, ihn zu begleiten; doch fuhlte er, daß deſſen Vertrautſeyn mit allen Schleifwegen, ihm von groͤßtem Nutzen ſey, bis er aus dem Bereiche, wo ſo viele ihn kannten, ohne Gefahr treten könne.— Der Abend war dem Unternehmen guͤnſtig; dicke Gewoͤlke bedeckten den Vollmond, und als der Sorgenmuͤller, den Fel⸗ ſenſteig hinauf, ihnen vorleuchtete, verhuͤllte der dichte Schneefall den Fluͤchtling, wie ein Schlei⸗ er, dem Auge eines zufaͤlligen Verraͤthers nur noch mehr.— Wittgen wollte uͤber Dresden, durch die Narken, nach ſchwediſch Pommern, und unbemerkt hofften ſie bei dieſem Wetter und
dieſer Stunde, den gefaͤhrlichen Anfang ihres
Weges zuruͤckzulegen. Schon war Maxen auf Ne⸗ benwegen gluͤcklich umgangen— da vernahmen ſie ploͤtzlich auf der Straße Hufſchlag, und zu ihrem Ungluͤck rollte eben der kaum entſtandene Sturm
die ſchon getrennten Wolken vollends auf, und der Mond goß des Tages Helle uͤber die unheil⸗
volle Stelle. Herrmann hatte ſeinen Schuͤtzling jetzt verlaſſen wollen, doch die nun drohende Ge⸗
fahr hielt ihn ſeſt, und kaum hatte derſelbe in
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