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Wittgens Raubschloß : eine Sage / [August Rublack]
Entstehung
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jenem, und laut aufſchreiend:Fridvline! ſchlug Wittgen den Mordſtahl aus Herrmanns er⸗ hobner Fauſt, bevor er zum zweiten Male den Kopf ihres bereits ſchon ſchwer verwundeten Gat⸗ ten traf.

Mit den fuͤrchterlichſten Fluͤchen uͤberſchottete ihn der erbitterte Herrmann, doch hoͤrte er ſie nicht die ohnmaͤchtige Fridoline iag ja in ſei⸗ nen Armen, und er war in Verzweiflung um iht Leben. Mit dem ruͤhrendſten Tone ſeiner Stim⸗ me, mit den taͤrtlichen Namen ſuchte er den todtähnlichen Schlummer zu verſcheuchen ach! er fuͤhlte nicht, daß ihr beſſer ſey, zu ſterben,

* als noch einmal zu unnenabaren Qualen zu erwa⸗

chen! Eins nur war er ſich bewußt: daß Frido⸗ line das letzte ihn liebende Weſen ſey, welches er liebend jetzt noch umfange, und der Gedanke, ſeines beraubten Hertens einzigen Reichthum zu verlieren, empoͤrte ihn gegen die Vorſehung. Mit der ſelbſtzuſriedenſten Miene von der Welt, betrachtete Herrmann die Gruppe, und

als Klynsky, welcher erſchoͤpft an einem Baum

lehnte, ihm ſeine Boͤrſe anbot, um dafur ſein Weib aus den Haͤnden des verhaßten Nebenbuh⸗ lers zu befreien, da blickte er dieſen gerachtlich