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Bande verſammelt war. Alle ſtanden ehrerbietig auf, als ſie den Hauptmann erblickten; nur einer blieb ſitzen und wiegte, mit über einander geſchla⸗ genen Armen und Beinen, ſich auf dem Feld⸗ ſuhle, Wittgen trotzig anblickend. 5
„Soͤfel! Was ſoll das heißen?“ rief Herr⸗ man ihn an.
„Ehre dem Ehre gebuͤhret! entgegnete der Gefragte murrend:„Aber Deine Geſellſchaft geſaͤllt mir nicht. Der Kerl reizt meine Galle, und das ſtort die Eintracht.“ 5
Wittgen erkannte jetzt in ihm denjenigen, wel⸗ chen er einſt verwundet hatte, und die Erinner⸗
„
ung ſeiner damaligen Unberſchaͤmtheit ſteigerte, ver⸗
eint mit ſeiner jetigen Grobheit, die Verſtimmung des mit aller Welk Ferfallenen zur Wuch. „Aufgeſtanden! Hut ab!“ herrſchte er den, ſich gleichmuͤthig fortſchaukelnden Söffel an, und zur Erwiederung ſeines Hohnlächelns ward ihm ein Fußtritt, welcher jenen mit ſolcher Heſtigkeit
umwarf, daß er Zeit bedurfte ſich von der Be⸗
täubung zu erholen. Lautes rohes Gelaͤchter der Kameraden begleitete den Fall, und ein eiegrauer Einaͤugiger, Namens Guͤrge, ſchuͤttelte Wittgen
die Hand, und ſagte: Da haſt Du gute Juſtiz


