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Wittgens Raubschloß : eine Sage / [August Rublack]
Entstehung
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mit gewaffneter Hand brach, und ein dreißigjah⸗ riges Elend uͤber Deutſchland brachte. 5 Allmaͤhlich nur erheiterte ihn die Milde des ſonnigen Fruͤhlingtages wieder, und theilneh⸗ mend blickte er umber, die Schoͤnheit des Elb⸗ thals bewundernd. Rechts des breiten Stroms, das laͤndliche Pillnitz am Fuße des Borsberges, welcher in ein langes Weingebirge ſich verlor; links die waldigen Dorfbegraͤnzten Hoͤhen, und vor ſich in duftiger Ferne die Thuͤrme Dresdens! Verloren im Anſchanen dieſes Paradieſes ritt er langſam dahin, bis die rauſchenden Wellen der rothen Muͤglitz ihn mahnten, ſein Pferd zu wen⸗ den. Raſch flog er nun am ufer hin, durch das enge Thal, dem Staͤdtchen Dohna zu, deſſen Thurm ihn ſchon von fern her zum Wegweiſer diente; doch als ſeine unkuhig herumſchweifenden Blicke auf das Schloß Gamig trafen, hielt er plötlich an, unverwandten Auges ſolches anſchau⸗ end. Auf einem hohen Bergruͤcken der linken Thalſeite gelegen, und einen weiten Ueberblick der ſchoͤnen Gegend verſprechend, vermochte es wohl die Aufmerkſamkeit eines Fremden zu feſſeln, und das Verlangen zu erregen, ſolchen zu genic⸗ ßen. Auch der Seufzer, welchet Guͤidenßerns 6