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Wittgens Raubschloß : eine Sage / [August Rublack]
Entstehung
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muͤſſen wir nicht alles fuͤrchten von der Gefuhl⸗ loſigkeit dieſes Irlaͤnders! wie werde ich, der Vater dieſer ungluͤcklichen Stadt, es vermoͤgen meine Kinder zu ſchuͤtzen?

Wendet Euch an Deſerling, wenn der Stadt ein ferneres Ungluͤck droht, Buͤrgermeiſter! Er iſt ein Deutſcher, und hat ein braves Herz.

Schnell beſaͤnftigt durch dieſe wohlmeinenden Worte, ſchaͤmte ſich Werner der Ungerechtigkeit, welche er durch die heftigen Beſchwerden wider ſein Volk, gegen den beſſern Einielnen begangen patte. Gern vergab dieſer, was ſo verzeihlich war, und griff nach ſeinem Hute, um ſich zu entfernen.

Auf ein frohliches Wiederſeh'n! ſchloß Wer⸗ ner ſeinen Abſchied.Kehrt Ihr zuruͤck, ſo be⸗ trachtet mein Haus als das Eure mit allem was es enthaͤlt. Keine Einwendung! Ihr habt ein giltiges Recht daran: denn was noch vorhanden iſ, iſt ja nur ein Geſchenk von Euch. Wolle nur der Himmel, daß ich einmal Gelegenheit haͤtte, Euch einen Dienſt zu leiſten, der den empfange⸗ nen aufwoͤge doch pfui! wie albern, ſchlimm ſogat ſelbſt die Dankbarkeit ſeyn kann. Der Glück⸗ liche bedarf keines Dienſtes, und Euch mußes ja immer wohlgehen⸗

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