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Wittgens Raubschloß : eine Sage / [August Rublack]
Entstehung
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griff er nach dem Schwerte! doch ſchmekzlich et⸗ ſchrocken es vermiſſend, ballte er, im Gefuͤhle ſeiner Ohnmacht, drohend die unbewehrte Fauſt gegen den Meuchelmoͤrder, als auch ſchon der Schwede vom Pferde herab, mit ſeinem Degen⸗ knopfe denſelben niederſchlug, und durch An⸗ drohung eines gleichen Schickſals die Uebrigen zerſtreute und den Unbeſonnenen rettete. Ohne Dank fuͤr das erhaltene Leben, nur bekuͤmmert um das ſeines Freundes, neigte dieſer ſich, den Schwerverwundeten aufzuheben. Der Offizier war abgeſtiegen, und ſtand ihm theilnehmend bei, als er wahrnahm, daß ſein Wamms ebenfalls das

Blut befleckte.Auch Ihr ſeyd verwundet! rief

er ihm zu. Verneinend bewegte jener das Haupt⸗ und den erſten Blick guf ſeinen Retter heftend, erwiederte er kalt; Es iſt Schwedenblut. In der Breſche habe ich das Meine gethan, doch kuft

die Pflicht mich nun auf's Rathhaus. Helſt mir

den Bewußtloſen in mein Haus trggen, und ver⸗ moͤgt ihr es, ſo ſchuͤtzt daſſelbe und Weib und Kind, ſonſt helfe ihnen Gott!

Schwer athmend ſchlug der Verwundete jett die Augen auf, ſeinen Freund ſuchend, aber ſo⸗ gleich ſie wieder ſchließend.Sorgt füt ihn