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ihren jüngſten Tagen, und hielt die Hand eines in das
Jünglingsalter übergehenden Knabens in der ihren; er
war ebeg angekommen, ſeine Couſine zu beſuchen, denn es war kein Anderer als Albert von Kaltenſtein.
„Du biſt mir untreu geworden, ſchöne Couſine, und haſt auf mich nicht warten wollen, ich will Dir aber großmüthig verzeihen, wenn Du mir zwei Wünſche erfüllſt.“
„Und dieſe ſind, mein lieber Vetter?“
„Du gibſt mir Deine Auguſte zur Frau; ich kann noch fünfzehn Jahre warten, und auf Deine Tochter warte ich, und—“
„Nun, weiter?“ ſagte Hermine, als Albrecht erröthend inne hielt.
„Du verzeihſt einem Bereuenden, der obendrein ſeit wenig Tagen Dein Verwandter geworden und auf der Hochzeitsreiſe über Sternberg gekommen iſt, um ſich Dir um Vergebung bittend zu Füßen zu werfen!“
„Ich verſtehe Dich nicht, mein lieber Alfred, von wem ſprichſt Du?“
„Von Lyonel de Camara. Meine Aeltern nahmen erſt Anſtoß an dem und jenem. Der Mama war ſeine amerikaniſche Mutter nicht angenehm, überhaupt will ſie von Republikanern nichts wiſſen; der Papa ſetzte der Mutter auseinander, daß Lyonel das Recht e ſich nach ſeinem Vater, einem ſpaniſchen Edelmanne und


