Teil eines Werkes 
2 (1827)
Entstehung
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ſchrei, das den Hofmeiſter zu ſeinem großten Ver⸗ druß aus allen goldenen Traͤumen weckte und ihm ſeine ganze Alexandrinerſchnur ſammt Gna⸗ denkette zerriß.

Aloyſia blickte betruͤbt den ihr genommenen Brillanten nach; wer iſt das allerliebſte Kind? frug Francisca und liebkoſte der Kleinen, der ein paar Thraͤnchen aus den Aeuglein rollen wollten⸗ Francisca jedoch that ihr noch ſchoͤner, nahm ſie bei der Hand und ſprach: ſiehſt Du, Liebchen, die ſchoͤnen Steine gehoren uns allen nicht, aber Du ſollſt ſie hintragen in Deinem Haͤndchen, wo ſie hingehoren, da wird Freude ſeyn, bekommſt auch ein ſchoͤnes Schloß zu ſehn, da giebts viele, viele Bilder! Sie reichte der Kleinen die Hand und gab ihr die funkelnde Schnur zu tragen, Leode⸗ gar fuͤhrte Aloyſien zur andern Seite und freute ſich ſehr darauf, im Schloß die Geſchichte von der Dohle zu erzahlen. Die Wärterin nebſt dem Jaͤ⸗ ger, die ſich herbeigefunden, gingen in einiger Entfernung hinterher und wußten nicht recht, wie ſie ſich eigentlich bei alle dem zu benehmen hät⸗ ten, der Hofmeiſter, ebenfalls hinterdrein, zog die Uhr heraus und winkte: Graf Leodegar, es iſt