ernſthaften Domherrn und Hoͤflingen um die Beete, Hecken und Springbrunnen herumzugehn, die uͤbrigen aber, in die luftigeren Baumgaͤnge nach den Wald- und Waſſerparthieen hinauszuſchwär⸗ men. Unter dieſen letzteren befand ſich Francisca; Graf Wilibald that, vereinſamt, noch einige Gaͤnge zwiſchen gruͤnem Gitterwerk; er war geſon⸗ nen, nicht wieder zum Vorſchein zu kommen, ſon⸗ dern ſich ſtillſchweigend zu beurlauben, doch war
es, als laſſe ihn heute dieſe Umgebung nicht los,
als habe er erſt diesmal ihren Zauber entdeckt.
Der ſchoͤne Tag hatte die Waͤrterin mit der kleinen Aloyſia auch aus dem Schloß gelockt; ſie war mit derſelben waͤhrend des Regens in einer Feldkapelle am Wege untergetreten. Einſtweilen zeigte ſich der Regenbogen, ſie gingen weiter, ein Schäfer, unter einen Baum geduckt, kam hervor und gruͤßte, Aloyſia freute ſich uͤber den Schein in der Luft, der Schaͤfer ſagte: ja wer dorthin könnte! wo der Regenbogen endet, ſteht eine Schuͤſſel voll Gold, werſie findet, wird ſehr fröhlich und geneſt von aller Armuth. Und liegen auch ſchoͤne große Brillanten darin? frug Aloyſia. Wer


