Die erſten Schneeglocken in der Hand, huͤpfte die kleine Aloyſia an ihres Vaters, des Grafen Wilibalds, Seite, auf den Wieſen hin, welche, mit einzelnen, noch laubloſen Bäumen uͤberſtreut, das alte, vielgethuͤrmte Schloß umſingen. Der Graf war mit ſeinem Kinde an einem kleinen Teiche ſtehen geblieben, der uͤber die Wieſe hinglänzte und es mit ſeinen Wellchen zu halten ſchien, wie die Mätter im Fruͤhjahr, wenn ſie ihre Kleinen ins Freie bringen und in der Sonne ſpielen laſſen. Der Wind bewegte den blauen Teich; von ihm uͤberhaucht, blitzte ſein Spiegel von tauſend ſilber⸗ nen Funken und Flammen. Das iſt ja ein wah⸗ res Brillantenbeet, rief Graf Wilibald eigen wehmuͤthig aus und blickte in die geſchäfti⸗ gen Scheine, die wirklich, gleich lodernden Bril⸗
lantenblumen, einander raſtlos zuzufluͤſtern ſchie⸗
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