27¹ ergriffen, als die, welche ſich jedem gluͤck⸗ lichen Reiſenden, der dies geſegnete Eiland betritt, bemeiſtern, wo es ſcheint, als haͤt⸗ te die Natur dieſe rohe, unfoͤrmliche ſteinerne Maſſe, welche als ein unanſehnliches Fuͤll⸗ horn um ſo reichere innere Schaͤtze umfaßt, nur aus dem tiefen Meere emporgehoben, um damit den kuͤhnen Forſcher zu belohnen; denn nicht allein die uͤppigſte Vegetation zeigt ſich
dem Ange, ſondern Orangen⸗ und Feigenbaͤu⸗
me, ſuͤße Caſtanien, begeiſternde Muskatel⸗ ler, Mandeln und Oliven, ſchwarze Maul⸗ beers, rothe Goldaͤpfel, Pfirſiche, Aprikoſen und Appelſinen, erheben ihre gruͤnen Kronen gegen den Himmel, waͤhrend duftende Bee⸗ ren, ſuͤſſe Melonen ſich laͤngs der Erde ſchlaͤn⸗ geln; kurz, alle die ſchonen erquickenden Ga⸗ ben der Natur, welche das uͤppige Italien erzeugt, wirken hier mit ihrem bunten Blu⸗ mengewimmel und herrlichen Wohlgeruch auf die uͤberraſchten Sinne. Von dieſer Hoͤhe
gleicht ſelbſt das umuhige brauſende Meer ei⸗


