„ in allem, was ihn ſelbſt anging, zu ge⸗ winnen; der alte treue Diener brauchte oh⸗ nedies einen Buſen, in welchen er ſeine ei⸗ gene Unzufriedenheit ausſchuͤtten konnte. Sein zartes, aͤngſtliches Gewiſſen, welches ihn nicht allein alles Gegenwaͤrtige im Leben, ſon⸗ dern auch Alles, was ſchon laͤngſt vorgefallen war, und deſſen Unſchuld er einiger Maßen bezweifelte, zu beichten noͤthigte, gab dem Pater Cyrillo Waffen in die Hoͤnde, welche zu benutzen er nur eine guͤnſtige She Vincenzo hatte eine Zeit lang ſ ganz wohl befunden, welches Anlaß gegeben hatte, daß er Ricciardo mehr als gewoͤhnlich ſeiner Einſamkeit hatte uͤberlaſſen muͤſſen; die⸗ ſer in einer Anwandlung von uͤbler Laune be⸗ klagte ſich wegen dieſer anſcheinenden Vernach⸗ läſſigung vor dem Geiſtlichen.„Er iſt meine letzte Stuͤtze,“ hub er an, er weiß, wie
unentbehrlich er mir iſt.“
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