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Geiſtliche, welcher ein gieriges Ange anf ſei⸗ ne Schaͤtze geworfen hatte, und heimlich den Plan hegte, ihn zu bereden, durch dieſelben ein reiches Kloſter zu erbauen, in welchem der Pfarrer, der mit dem nahenden Alter ſich gern von der Welt zuruͤckziehen wollte, ins Geheime wuͤnſchte, nach abgelegtem Klo⸗ ſtergelubde, Prior zu werden, betrachtete nicht ohne Grund Vincenzo als den, der ihm bei dieſem Zweck am meiſten hinderlich ſeyn wuͤr⸗ de; er vermuthete außer dem, daß es dem Greiſe wohl beifallen koͤnnte, ſeinem lieben
und treuen Diener einen bedeutenden Theil
ſeiner Neichthuͤmer zu hinterlaſſen. Er faßte daher den frommen Entſchluß, ihn der Gunſt feines Herrn verluſtig zu machen. Er ſah rocht wohl die Schwierigkeit dabei ein, al⸗ lein etwa faͤnfjhrige Geduld und unablaſſiges Lauern konnten nicht fruchtlos bleiben.
Es war ihm eine geringe Sache, theils als Beichtvater, theils indem er eine trene Freundſchaft erheuchelte, Vincenzo's Vertrauen


