243 ſchnell, und befahl der Sh Ronne zufahren:
Dieſe berichtete nun weiter, wie die Don⸗ na durch die Erſcheinung des jungen Man⸗ nes hoͤchſt geruͤhrt und erſchuͤttert wurde; al⸗ lein obſchon er ſie auf das dringendſte, ja ſo⸗ gar knieend, ihm zu folgen, auflehte, ver⸗ mochte er doch nicht, ſie dazu zu bewegen. „Mein Platz iſt bei meinem Gatten, ſo lan⸗ ge ich lebe!“ hatte ſie geſagt,„ich will und darf ihn nicht werlaſſenz fruͤh oder ſpaͤt wird er mich doch vermiſſen; wie leicht koͤnnte ihm etwas zuſtoßen, und waͤre ich dann nicht bei
ihm, ſo wuͤrde ich mir es ewig vorwerfen!
Ich kann weit von ihm nicht ruhig leben⸗“ Sie blieb ſtandhaft gegen die Bitten und die heftige Betruͤbniß des jungen Mannes, wel⸗ cher endlich mißmuthig fort zog. Allein nach dreien Jahren war er zuruͤckgekommen; er hatte zwei kleine ſchoͤne Kinder mit ſich ge⸗
bracht und erneuerte ſo ſeine Bitten.„Ich
allein kenne ſeine unzugängliche Bruſt,“ hat⸗ 16


