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„Eccellenza!“ hob die Nonne, mit der er zuerſt geſprochen hatte, geſprächig an: „Ich kann Euch den ganzen Zuſammenhang erkläͤren, denn ich weiß alles, was geſchieht und geſprochen wird innerhalb dieſer Mauern.“ Jetzt erzahlte ſie, wie die fromme Donna mehrere Jahre hindurch, verehrt und geliebt von Allen und betrauert von Jedem, der ein Zeuge ihres geheimen Grams geweſen war, unter ihnen gelebt hatte. Plotzlich aber kam ein junger huͤbſcher Mann an, der jedoch et⸗
was hinkte, und verlangte ſie zu ſprechen. Bei dieſer Nachricht fuhr Don Ricciardo heftig zuſammen:„Lebt alſo der noch, der feige Raͤuber, um mich um Alles zu beſteh⸗ len!“ inurmelte er bei ſich ſelbſt,„und ich, der ich ſeines Todes ſo gewiß war!“ Ach! der Schmerz wegen des vor Kur⸗ zem vermutheten Hintritts ſeiner Ehefrau war nicht ſo bitter, als derjenige, welchen er durch die Gewißheit, daß ſein Sohn noch
am Leben war, empfand; doch faßte er ſch


