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Sieben Jahre. Ein Beitrag zu der geheimen Hofgeschichte eines nordischen Reiches. Aus der Mappe eines verstorbenen Diplomatikers. Th 3
Entstehung
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Meinung der Welt durch die Erklärung des Oheims, in allen Faͤllen zwiſchen ihr und ihn ſelbſt geſtellt, floßte ihm Mitleid und Schonung ein. Und hatte er nicht ſo eben ſelbſt ein un⸗ gluͤckſeliges Mißverſtaͤndniß veranlaßt, das einen Rauſch in ihre Träume hineinzaubern mußte, die ein jahes, unfreundliches Erwachen noch zer⸗ nichtender machen mußte. Eile, das ſah er ein, war fur's erſte vor allem noͤthig⸗ 1 Und doch ſollten ſich eben dieſer bald Hin⸗ derniſſe entgegen ſtellen. In der Ausſpannung, bei der er zuerſt wieder mit der großen Land⸗ ſtraße zuſammen traf, und wo ſonſt immer Pferde genug in Bereitſchaft ſtanden, waren keine vorhanden; dagegen ſah er hier, wo zugleich eine Schenke war, gegen Gewohnheit eine Menge wohlhabende Landleute und Geiſtliche verſam⸗ melt, um ſich die Neuigkeit des Tages mitzu⸗ theilen. So erfuhr er denn, daß der Reichstag plotzlich beendet, daß ſchon mehrere Reichstags⸗ maͤnner hier durch ihrer Heimath zugeeilt waren, daß der Koͤnig auch bald erwartet wurde, und folglich keine Pferde mehr abgegeben werden