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galt Hedwiga. Er konnte ſich eines bittern Lächelns uͤber die ſonderbare Schickung nicht er⸗ wehren, die ihm das Wohlwollen eines kalten Weſens, deſſen Aeußeres nur die Gewohnheit erträglich machen konnte, an's Herz legte, wäh⸗ rend Verhaͤltniſſe und Pflichten ihn aus der Nähe eines reizenden Weibes verbannten, das, — mitten in dem Wahne, worin ſie befangen war, von fremden und eigenen herrſchſuͤchtigen Leidenſchaften angeſpornt und hingeriſſen,— ihm faſt uͤber die Grenzen der Schicklichkeit hinaus Proben ſeiner warmen, begluͤckenden Zuneigung gegeben. Es iſt leicht einzuſehen, daß dieſe Vor⸗ ſtellungen ihm, ſelbſt wenn er nicht gewollt haͤtte, milder gegen Ulla— deren eigne, hochfah⸗ rende, tollkuͤhne Traͤume er nur fremder ſchlauer Einwirkung zuſchrieb,— haͤtten ſtimmen muͤſſen⸗ Leiſe hoffte er, ſie weniger ſchuldig zu finden, als bloße entſtellende Vermuthungen ſie der Phantaſie zeigen mußten.— Es war ihm, als ginge ſie ihm näher an, ſeit er wußte, daß ſie dem Freunde nicht gehören durfte; ſelbſt die Kluft, die ihre geheime Herkunft vermöge der 18*


