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Sieben Jahre. Ein Beitrag zu der geheimen Hofgeschichte eines nordischen Reiches. Aus der Mappe eines verstorbenen Diplomatikers. Th 3
Entstehung
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beugen. Freilich ſah er ein, daß es auf eine Stunde ſpaͤter oder fruher nicht mehr ankam⸗ Vielleicht, ſiel es ihm ein, kann es mir gelingen ein großes Ungluͤck zu verhüten. Er kleidete ſich ſchnell an, und packte ſeine Sachen zuſam⸗ men, betroffen über die Verlegenheit, in die ſeine halb freiwillige Ergebung in eine Leidenſchaft, die ihm immer tadelswerther erſchien, ihn ge⸗ bracht.

Da trat die alte Magd nach langſamem furcht⸗ ſamen Anklopfen herein, von dem Fraͤulein, wie ſie ſagte, beauftragt, ſich zu erkundigen, ob der Pudel ihrer Gebieterin ihm nicht in ſein Schlaf⸗ zimmer gefolgt. Er wäre gleich geſtern Abend ver⸗ mißt; er haͤtte ſich zum erſten Mal, ſeit er her⸗ gekommen, nicht auf der Schwelle der Herrin eingefunden, und wäre ſogleich uͤberall, ja ſelbſt in der Nähe des Schloſſes vergebens geſucht worden; das Fräulein habe nur die Hoffnung, daß er ſeinen alten Herrn begleittt.

Guſtv wußte von nichts, fragte aber, der Graf ſchon aufgeſtanden ſey, und er ſuchte ſie, in dieſem Falle ihn anzumelden⸗