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Sieben Jahre. Ein Beitrag zu der geheimen Hofgeschichte eines nordischen Reiches. Aus der Mappe eines verstorbenen Diplomatikers. Th 3
Entstehung
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wenigſtens einen ſolchen vermuthen. Es war auch wirklich einer; doch mochte er eigentlich ſchwerlich zum Tragen beſtimmt ſeyn, indem er eine kleine Krone bildete, deren zackigte Spitzen, die ſich ein wenig auswaͤrts bogen, mit Edel⸗

ſteinen beſetzt waren, und erſchien alſo nur als

ein koſtbares Spielwerk, das hoͤchſtens an einer Uhr getragen werden konnte, obgleich er ſehr be⸗ hutſam einen Doppelſinn in ſich faßte. Denn ſo wie er ſich darſtellte, konnte er für Beides gelten: fuͤr eine Krone oder einen Ringz in dem Deckel des Futterals lag wieder ein kleines Papier, wor⸗ auf folgende Zeilen von Ulla's unverſtellter faſt ſiegender Hand ſtanden:

3 Geſprochen iſt das Wort, trotz des Vermeiden. Ich weiß, daß mir Dein theures Blut gehöre Gieb es zuruͤck, das Tuch, nicht mehr des Scheidens Des Bundes Zeichen jetzt, gieb mir! Es ſchwöre Den ſchoͤnſten Tauſch uns zu! Willſt Du es ſenden? Kannſt Liebe Du, das Groͤß're werd' ich ſpenden.

Unſinnige! rief Guſtav erſtaunt,habe ich recht geleſen, recht verſtanden! Er verſank in tiefe Gedanken. Die Erſcheinung Arwed's

als Ulla's Bote, die Wahrſagung ſeiner Mutter