ſamkeit aufbieten, um den Zorn des Vaters und fein heftiges„rückſichtsloſes Toben zu beſchwich⸗ tigen. Hedwiga ſiegte durch Guſtav. Alle Zu⸗ bereitungen wurden eingeſtellt, und nun, da das Beſtreben des Generals, durch glänzendes Aufſe⸗ ſchen die Aufmerkſamkeit von dem Brautpaare ſelbſt abzuziehen, vereitelt worden, war er ſchlau genug es dahin zu bringen, daß die Geruͤchte von den vielen getroffenen Vorkehrungen, die ſchön im umlaufe waren, zu dem ibtigen leeren Geſchwätz geſ ſchlagen wurden.— Doch in einem Punkte erklärte der General ſich unbeweglich; er behauptete naͤmlich, daß es, um jedem Geruͤchte und Geſchwätze ein Ende zu machen, durchaus nothwendig ſey, daß die Trau⸗ ung an dem von ihm ſchon beſtimmten Tage ohne Aufſchub vollzogen wuͤrde. Er nannte die⸗ ſen, und Hedwiga ſchien in dieſer Rückſicht ſogar ſtinem Wunſche voraus zu eilen, denn ſie äußerte, ohne irgend einen Grund anzugeben, den vielleicht dech der Leſer errathen wird, daß ſie ein Paar Tage fruͤher, nämlich den 10ten Oectober ver⸗ mählt zu werden wuͤnſchte. Niemand widerſprach ihrem Wunſche.— Der Genetal zog gegen Abend
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