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Sieben Jahre. Ein Beitrag zu der geheimen Hofgeschichte eines nordischen Reiches. Aus der Mappe eines verstorbenen Diplomatikers. Th 2
Entstehung
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lobe ich es nicht, ſich die Einſichten, die auf reife Ueberlegung, Vergleichung des Vergleichbaren und auf eigene Erfahrungen gegruͤndet werden muͤſſen, von Andern fluͤchtig uͤberliefern zu laſſen.— Ich hoffe zudem, daß wir uns nicht zum. Mne geſehen.“ 1

„Gewiß nicht!“ rief Axel, indn er v i gereichte Hand des Oheim's an das Herz druckte⸗ „Iſt es mir doch, als habe ich erſt hier meine Hei⸗ math gefunden. Auf dem Gute meines Vaters, in ſeinem großen geräumigen Hauſe habe ich keine.“

„Hier wo das Grab— wo der Geiſt Deiner Mutter hauſet, wie Du ſagſt, und gewiß auch Dich umſchwebt, wirſt Du nie eine Heimath ver⸗ vermiſſen, Axel!“ unterbrach ihn die Tante mit hervorquellenden Thränen.

Axel druckte ihre Hand an ſeine Lippen.„Wer weiß,“ ſagte er beklommen,„wie bald die Welt mich auch von ſich ſtoßen wird! ich bin froh, einen Ort kennen gelernt zu haben, wo auch ich eine neue Geburt feiern moͤchte.“

Der Oheim ſah ihn durchdringend an.„Wie, Axel!“ ſagte er mit einem mißtrauiſchen Blicke,