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In dieſem Augenblicke ſtürzte die Mutter, die ihn getroffen zu haben wähnte, von innerem Entſetzen uͤberwältigt, mit gellendem Geſchtei zu Boden. Arwed, der ſich der Gefahr entzogen fuhlte, faßte ſich wieder ſchnell, eilte zu der nie⸗ dergeſunkenen Frau hin, umfaßte ſie in heftiger Bewegung, und während er ſie aufzuheben ſtrebte, fluͤſterte er:„Sey ohne Furcht, Mutter: meine Nähe ſoll Dir, ſoll Niemand Ungluͤck brin⸗ gen. Mit der Scharfe des Beiles haſt Du die Bande, die uns aneinandergeknuͤpft, durchſchnit⸗ ten;— ich bin frei und iedig, und S ehl mich nie wieder⸗
Als er bemerkte, daß ſie allein e hen konnte, ließ er ſie los, und mit beiden Händen das Geſicht bedeckend floh er heulend in den Wald.*
Guri ſtarrte ihm lange ſchweigend mit ſtie⸗ ren Blicken nach, dann ſchlug ſie ſich mit ge⸗ ballter Fauſt heftig vor die Bruſt, und verſank in tiefes Sinnen; nur die krampfhaften Bewe⸗ gungen ihrer finſtern Zuͤge waͤhrend deſſelben, verriethen ihren inneren Kampf.— Endlich ath⸗ mete ſie ſchwer auf, zerriß auf ein Mal mit


