„Ja, ja!“ ſtammelte der Sohn, und tief beklommen wiederholte er bei ſich:„des Getod⸗ teten? Wohlan! ich muß es wagen; vier Tropfen. ſind es ja! Mag dann die Gefahr uber mich kommen.“„Mutter!“ rief er auf ein Mal,„dort ſchimmert etwas Weißes zwiſchen den Föhren.—“
„So geheylege Dich ſchlafen Arwed!“ flüſterte die Frau eifrig:„geh! geh! Du haſt dieſe Nacht genug gewacht.“
Arwed gehorchte gern, denn es teuchtete i ein, daß er vielleicht ſchlau und behend einige einſame Augenblicke in der Hütte zu ſeinem Vor⸗ haben benutzen konnte, doch obgleich willens nach dem aͤrmlichen Lager ſich zu begeben, mußte ihm die Mutter doch mehrmals und zuletzt drohend zuwinken, ehe er ſich vollends zurückzog, denn die ſchone Geſtalt, die ſich allmählig der Huͤtte nahete, hatte er noch nie ſo nahe geſehen und auch nie früher den Zauberton ihrer holden Lip⸗ pen vernommen.—
In einem weißen dicht an ſchleßenden Ge⸗ wand. Haupt und Schulter von einem gro⸗ ßen faltigen gruͤnen Shawl umwunden, ſchritt ulla eifrig uͤber die Ebene der Hutte zu.— um


