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Silfver ſtellte mir das junge Weib ls ſeine Frau vor. Ich läugne nicht, ich ſah Beide betroffen an.— Mußte ich ſie auch eben nicht häßlich finden, ſo wirkte doch ihr beim erſten Anblicke, ich weiß nicht ob betretenes oder bloß kaltes, abgemeſſenes Weſen abſtoßend auf mich, beſonders neben dem ſchoͤnen Manne, dem Herz⸗ lichkeit aus allen Zügen, ſo wie Geiſt aus ſeinen Augen ſprach. Doch war der Tag kaum zu Ende, kaum war ich ein wenig einheimiſch ge⸗
worden, hatte mich ein paar Mal zu den Kin⸗
dern geſetzt und dem würdigen Alten meine frei⸗ willige Ehrfurcht bezeigt, als eine ſo ſanfte An⸗ muth ſich allmählig uͤber die Züge der jungen Frau verbreitete, ein ſo klarer, reiner Sinn ſich aus ihren nicht mehr zuruckhaltenden Worten entwickelte, und eine ſo warme Milde aus ihren Blicken quoll, daß ich mich ſelbſt uͤber meine voreilige Betroffenheit betroffen fühlte.
Ich hatte ſogleich verſprechen muͤſſen, einige Tage, die ſich nachher zu Wochen verlaͤngerten, in dieſem Hauſe zu raſten; und wo konnte ich auch lieber verweilen als bei theuern, alten Fteunden, die ich in einem Alter und unter
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