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Sieben Jahre. Ein Beitrag zu der geheimen Hofgeschichte eines nordischen Reiches. Aus der Mappe eines verstorbenen Diplomatikers. Th 4
Entstehung
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ruſtige, geſunde Aeußere jenes Greiſes, neben der zwar feineren Geſtalt einer betagten Frau, machte mich anfangs irre; um ſo mehr, als ein ganzes Bild patriarchaliſcher Wuͤrde, mit allen ihren Abſtufungen ſich vor meinen Blicken zeigte, das ich doch nicht erwartet hatte, hier ſo abgeſchloſſen zu ſinden. Denn neben den beiden Alten, deren heitere, zufriedene Zuͤge mich an die ſtille und ſeltene Feier einer goldnen Hochzeit erinnerten, obgleich ſie ihrem friſchen Ausſehn nach kaum die ſilberne hätten feiern können, ſaß, außer zwei jungen Maͤnnern, deren Zuͤge ich noch nicht er⸗ kennen konnte, eine junge Frau mit einem halb⸗ jährigen Kinde im Schooße; ein größerer Knabe ſtand neben ihr an ſie gelehnt, und ein dritter ſaß im Graſe, ein Butterbrod verzehrend. Als die Familie den nahenden Fremden bemerkte, ſtanden die jungen Maͤnner ſchnell auf und ka⸗ men mir entgegen. Es waren meine Freunde.

Sie kannten mich anfangs nicht; nicht eher, als bis ich meinen Namen genannt; und mit herzlicher Freundlichkeit, nach einer ungeheu⸗ chelten Umarmung, fuͤhrten ſie mich in den Kreis der Ihrigen.