neräl darf einen Verdacht, der allen ſeinin Ab⸗ ſichten in die Quere koͤmmt, noch nicht ahnen! Lieber Axel! Sie haben mich tief, tief erſchüt⸗ tert. Mein! kein Wort mehr. Laſſen Sie mir Zeit mich zu faſſen! Gehen Sie und vertrauen Sit meiner Vorficht und Thätigkeit.—“
Axel ging mit tief zerriſſenem Herzen; wie gern hätte er ihr alle ſeine Zweifel, ſeine Ueber⸗ ʒeugung dargelegt. Ulla's eigene Bewegung gi⸗ ſtattete ihm nicht dieſen Troſt. Sie ſah ihm mit laueinden Blicken nach F ilsiinl Das ſchreibt Guſtav?“ wiederholte ſiez „und zu gleicher Zeit müſſen beide Brüfe an⸗ kommen.— Nun wenn es ſo iſt, horen ja ſeine Pflichten gegen den Freund auf, und meine Hand iſt wieder frei! Dem General nichts ſagen?
O! ich muͤßte ja blind ſeyn, wenn ich bier
nicht ſehen könnte⸗ Er bahnt mir den Weg,
den er nicht ſelbſt betreten willi O koͤnnte— könnte ich in ſeinem Herzen nur leſen? Denn“ ich bin verheirathet, ſchreibt er mir ja.“ Sie
zog den Brief wieder hervor, den ſie nun mit ganz andern Empſfindungen las.„Wie heißt er doch“ ſagte ſie halb lächelnd zu ſich ſelbſt,„der Fuͤrſt,


