Arxel ſah ſie bedenklich anz er ahnte nicht, daß die brennende Unruhe, die er in ihren Blicken bemerkte, nicht dem etfragten Gegenſtande ſeuſt galt, ſondern nur der Meinung, die 3 Guſtav's Erwiederung herausdeuten ließ. tadelte meine Ungeduld!“ verſetzte er. 5
„Nun denn, mein Freund!“ ſagte ſie leicht
aufathmend mit ſchmelzender Anmuth,„ſo wollen
wir vor der Hand das Räthſel ehren, das mich umgiebt. Es muͤſſen“ fuhr ſie fort, während
ſie ihn mit prüfenden Blicken betrachtete,„bald entſcheidende Schritte geſchehen; wer weiß, was
die laute unverzagte Stimme der Ration herbei⸗
fuͤhren kann. Auch mich hat der Koͤnig tief, tief
beleidigt. Darf ich auf Ihren Schutz, Ihren
Beiſtand rechnen?“
„ulla!“ rief Axel begeiſtert,„Für Sie athme
ich nur, fur Sie werde ich ohne Bedenken blutenz
abet auch nur fur Sie, fur dieſes holde anmuthige Weſen, nicht fuͤr Räthſel, die ich nicht kenne!
Beſitzt nicht ſchon der Väter Ihr Vertrauen mehr als ich, der ich mich doch würdig bewährt habe es zu beſitzen! Ulla! mich ſchaudert vor dem Gedan⸗ ken, daß es mehr für den Mann, der Ihnen ſelbſt


