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Sieben Jahre. Ein Beitrag zu der geheimen Hofgeschichte eines nordischen Reiches. Aus der Mappe eines verstorbenen Diplomatikers. Th. 1
Entstehung
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wich bald nicht mehr von ihrer Seite, Da wurde ſie ein Mal unweit der Gartenthuͤre von einem häßlichen eckelhaften Bettler, der ſich ihr unbe⸗ merkt genahet, heftig erſchreckt; der Hund hatte ſie nicht gewarnt, da merkte ſie wohl, daß er taub ſey, und ſobald ſie dadon ſich überzeugt hatte, wurde er ihr ſogleich zum Eckel und Abſcheu. Et war noch ganz jung, und ſollte ertraͤnkt werdenz aber die Mutter ſah wohl ſeine Tugenden, und daß er kein einziges farbiges Haar trug, auch wußte ſie wohl, daß je weniger Sinne den Körper be⸗ herrſchen, je treuer ſchlaͤgt das Herz. Die Die⸗ nerſchaft war ihr gut, und ſo wurde das Thier im Geheimen ihr Eigenthum. Nun iſt die Stunde gekommen, er ſeine Erziehung und Nahrung vergelten kann⸗ Lieber Herr! gieb mir das Meſſer wieder.

Guſtav unterdrückte ſchnal die Frage, die ihn auf den Lippen ſchwebte, denn er fuͤhlte, daß die Antwort ihm das Geheimniß des Freundes ent⸗ ſchleiern wuͤrde, und dies war ihm heilig wie vor⸗ her, ja faſt noch heiliger, ſo wie ihm der Freund bejammernswuͤrdiger vorkam. Er warf das Meſſer

mit Abſcheu weg, indem er rief:Da haſt Du I. 15