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Das geheimnisvolle Haus oder der Richterspruch der Welt . Th. 2
Entstehung
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gläubig, aber wolltet Ihr Eurem Sohne

geſtatten, ein Geſchenk anzunehmen, von dem

ihr den Verdacht haͤttet, daß es aus dem Schatz einer Kirche geraubt ſey? und wahrlich dieſer Nachlaß iſt ſchlimmer als geſtohlenes Gut, ſchlimmer als Kirchenraub; die Thraͤnen, die daran kleben, ſind nicht der Froͤmmigkeit entquollen, ſondern der Noth und der Ver⸗ zweiflung abgepreßt.*

Nach mehreren Jahren dauerte noch das innere Gluͤck der Verehelichten ungeſtoͤrt fort, aber ihre aͤuſſeren Verhaͤltniſſe hatten einen ſchmerzlichen Verluſt gelitten; die Landraͤthin, in deren Haus Lothar an ſeinem Hochzeits⸗ tage eingezogen war, weil weder er noch feine Frau es uͤbers Herz bringen konnten, die treue Pflege der Letzteren von der immer ſchwaͤcheren obgleich immer klarer brennenden Lampe zu trennen, war geſtorben. Lothar

iand ſich, wirklich unerwartet, zum Univerſab

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