der zu heben.— Mein muthiges Fortſchreiten bei den bangen Bedenklichkeiten ihres Innern hat ſie in dieſen kraͤnklichen Zuſtand verſetzt⸗ aber die Kriſis iſt gekommen, und die Heilung wird beginnen.“
„Und Ihr Sohn— unſer Sohn! The⸗ reſe! nicht wahr? Laßt mich zu ihm! Nein! Seht Ihr: mein Herz hat mich doch nicht getaͤuſcht!“
„Laßt ihn ſchlafen!“ ſagte die Land⸗ raͤthin;—„Er ahnet nichts. Und nur ruhige, beſonnene Ueberlegung,— kein ſtuͤrmiſches Treiben der Gefuͤhle darf uͤber ſeine Zukunft beſtimmen.— Ach! ich habe mich ſelbſt hin⸗ reißen laſſen. Es kommt darauf an, Lothar! und Du Thereſe! ob Ihr mir verzeihen wollt, daß unſer Freund hier, was doch nicht in meiner Abſicht lag, Zeuge Eures Wiedererken⸗ nens geworden iſt.— Aber nachdem ich ſeine ſo wunderbar auf dieſen Fall paſſende Erzaͤh⸗ lung gehoͤrt, kam es mir vor, daß ein Pfar⸗
rer nothwendig auch in unſer Geheimniß ein⸗
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