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kam recht bald in ein trauliches Verhaͤltniß zu der Mutter jenes Knaben. Sie und ihr Mann waren rechtliche und zugleich wohlha⸗ bende Buͤrgersleute, die ſich unter den Bauern angeſiedelt hatten, weil die durch das Dorf fuhrende Landſtraße ihnen Gelegenheit geboten, hier ein kleines Wirthshaus anzulegen.— Dies befand ſich im beſten Gedeihen, obgleich nur ſelten Reiſende dort uͤbernachteten, da eine kleine Stadt nicht ſehr entfernt lag, doch hiel⸗ ten ſie gern dort an, um Erfriſchungen ein⸗ zunehmen.
So gingen Thereſen einige Jahre in um geſtoͤrter Ruhe hin.— Es war, wenn Sie ſo wollen, die ſtille dunkle Zeit, in der ihr Gemuͤth ſich abklaͤrte, und ſich ſeiner inneren Kraft bewußt wurde. Die Liebe in ihrem Hetzen hatte eine feſte beruhigende Richtung genommen; denn ſie war ja Mutter, und ihren beſcheidenen Wuͤnſchen, ihren einfachen Anſpruͤchen auf Gluck, war es genug, daß ihr Sohn in dem Schulmeiſter des Dorfs, der die Prediger⸗ wittwe und ihre umgebung unter e erſten


