164 Muͤhe, mich den zahlreichen Beweiſen ihrer Erkenntlichkeit zu entziehen
„Demnach,“ fragte ich den folgenden Morgen beim Fruͤhſtuͤck, nachdem ſie mir eine kurze, lebendige Darſtellung ihres gegenwaͤrti⸗ gen Lebens vorgelegt hatten;„demnach fehlt Euch jetzt nichts zu Eurem Gluͤck?“
Sie zeigten Beide auf die Wiege, und erwiderten einſtimmig:„Nein!“
„Gut!“ rief ich, indem ich mich erhob⸗ und das Buch leiſe auf die Bruſt des Knaben legte.
„Was iſt das?“ fragte die Tante.
„Ein Pathengeſchenk!“ gab ich zur Antwort.
Mein Oheim ergriff es ſchnell:„Unſere Heirathsgeſchichte!“ rief er verwundert!
„Kommt, meine alten Kinder!“ fuhr ich fort, indem ich ihre Haͤnde faßte; „kommt, laßt uns ſie bei der Wiege Eures Sohnes mit Nachdenken durchleſen.“


