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Das geheimnisvolle Haus oder der Richterspruch der Welt . Th. 2
Entstehung
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„Ich nahm ihm das Verſprechen ab, unſere Verlobung geheim zu halten.— Er, in der Meinung, daß dieſer Wunſch eine Folge jungfraͤulicher Schaam ſey, gelobte es

mir willig und gern; allein als er kurz

hierauf, auf die ihm eigene einſchmeichelnde Weiſe und mit der Beſonnenheit und Innig⸗ keit, die damals einen Zug ſeines Charakters waren, mich aufmerkſam darauf machte, daß es unſere Schuldigkeit ſey, meinen Eltern unſer Geheimniß mitzutheilen, und hinzufuͤgte; weshalb denn die ganze Welt nicht Zeuge unſeres Gluͤckes ſeyn duͤrfe? war ich ſo unbe⸗ ſonnen, ihn merken zu laſſen, daß es mir eine

Unterhaltung gewaͤhre, meine uͤbrigen Anbeter

noch bei ihren Hoffnungen zu erhalten.“

„Statt aber, wie ich in meiner Verblen⸗ dung gewaͤhnt hatte, meinen unweiblichen

Scherz laͤchelnd belzuſtimmen⸗ gab er mir ſeine Mißbilligung, freilich auf eine zarte Weiſe

und mit ſolchem Zartgefuͤhl zu erkennen⸗ daß ſie jede Bruſt, die weniger, als die meine,

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