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„Ich nahm ihm das Verſprechen ab, unſere Verlobung geheim zu halten.— Er, in der Meinung, daß dieſer Wunſch eine Folge jungfraͤulicher Schaam ſey, gelobte es
mir willig und gern; allein als er kurz
hierauf, auf die ihm eigene einſchmeichelnde Weiſe und mit der Beſonnenheit und Innig⸗ keit, die damals einen Zug ſeines Charakters waren, mich aufmerkſam darauf machte, daß es unſere Schuldigkeit ſey, meinen Eltern unſer Geheimniß mitzutheilen, und hinzufuͤgte; weshalb denn die ganze Welt nicht Zeuge unſeres Gluͤckes ſeyn duͤrfe? war ich ſo unbe⸗ ſonnen, ihn merken zu laſſen, daß es mir eine
Unterhaltung gewaͤhre, meine uͤbrigen Anbeter
noch bei ihren Hoffnungen zu erhalten.“
„Statt aber, wie ich in meiner Verblen⸗ dung gewaͤhnt hatte, meinen unweiblichen
Scherz laͤchelnd belzuſtimmen⸗ gab er mir ſeine Mißbilligung, freilich auf eine zarte Weiſe
und mit ſolchem Zartgefuͤhl zu erkennen⸗ daß ſie jede Bruſt, die weniger, als die meine,
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