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Das geheimnisvolle Haus oder der Richterspruch der Welt . Th. 2
Entstehung
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ausgefuͤllt haben, welche die einfache Liebe allein nicht auszuſuͤllen vermochte? Das kleine Feſt, zu dem Strahlen ſo unberufen hinzu kam, zeugte fuͤr ein wohlgemeintes Verhaͤltniß, in dem man ſich mehr bemuͤht, innig und zufrie⸗ den zu ſcheinen, als man es wirklich i ſt.“—

„Thereſe, die nicht ſolcher Taͤuſchungen gewohnt war, ſah hier ſchaͤrfer wie Alle. Strah⸗ lens erſter Anblick, der freundlich und warm aufgenommene Fremde, war ihr eine ſeltene⸗ ſchoͤne Erſcheinung; aber als ſie erfuhr, was dieſer Mann ihr einſt geweſen, erfuͤllten Er⸗ ſchrecken und Widerwillen ihr Herz. Alles was ihre damalige Lage darbot, um ihn zu entſchuldigen, war ſie billig genug, hervorzu⸗ rufen; aber um ihn lieb zu gewinnen, mußte ſie ſich bemuͤhen, einen ganz Fremden in ihm zu ſehen.— Strahlens warme Liebe fuͤr ſeinen Sohn mußte zuerſt Thereſens Herz fuͤr ihn erwaͤrmen.— Es geſchah freilich, aber ſeine Heftigkeit, ſein Trotz gegen die Welt, ſein nicht zu verbergender Unmuth mahnte ſie nur zu oft an Alles, was ſie gern haͤtte ver⸗