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Das geheimnisvolle Haus oder der Richterspruch der Welt . Th. 2
Entstehung
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daß ich darauf ſchwoͤren moͤchte, das Rechte getroffen zu haben, ja, ich darf ſogar fordern, Lothar! daß Sie meiner Auslegung Glauben beimeſſen, inſofern weder Ihr Geiſt noch Ihr Herz meinen Worten widerſprechen.“— „Ich vertraue Ihrer Seherkraft“— entgegnete Lothar,„bin ich doch immer ge⸗ wohnt, hoͤhere Anſichten aus Ihrer Rede zu ſchoͤpfen.“ „So unterbrechen Sie mich nicht,“ be⸗ gann die Landraͤthin!„Thereſen, dieſem ſcheinbar unbedeutenden Weſen, hatten allmaͤh⸗ lig Ungluͤck, Leiden und ihr nachdenkendes Gemuͤth einen ſichern und ſcharfen Blick in die Verhaͤltniſſe der Welt geſtattet. Die aller⸗

feinſte Bildung, die naͤmlich, welche aus einem

Firniß beſteht, womit das friſche Gemaͤlde des Lebens von bunten Farben und noch bun⸗ teren Talenten zuſammengeſetzt, uͤbertuͤncht iſt, klebte freilich nicht dem Aeußern eines Weſens an, das, ohne ſorgfaͤltige Erziehung, ihre ganze

Anmuth einer freigebigen Natur zu verdanken hatte. Glaͤnzende Talente, wiſſenſchaftliche

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