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aber doch wahrſcheinlich bald herannahende Hin⸗ gang der ſchwaͤchlichen Landraͤthin, um das junge Weſen ganz zu ſeinem Eigenthum zu machen!— Doch welcher Gedanke? Die ſorgſame Tante lebte ja noch, wuͤrde auch wohl wieder herge⸗ ſtellt werden— aber bis dahin! Lothar wußte ſelbſt nicht wie, aber er fuͤhlte ſich dort ſo einheimiſch, ſo ganz mit dieſer Familie ver⸗ ſchmolzen, als wenn es die ſeinige waͤre.
Als er den folgenden Nachmittag, wie gewoͤhnlich, einen kleinen Spaziergang mit ſeinem Zoͤgling machte, begegnete ihnen der Arzt, den er nicht fruͤher geſprochen, obgleich er gewiſſermaßen ein Seitenſtuͤck zu ihm
ſelbſt bildete, in ſofern auch dieſer, wiewohl aus andern Gruͤnden, ganz iſolirt in dem Staͤdtchen lebte. Er war Wittwer und kin⸗
derlos, von den Einwohnern geachtet und zu—
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gleich gehaßt. Das erſte ſeiner ſchoͤnen Kennt⸗
niſſe, ſeiner reichen Erfahrungen, das letzte
ſeines allbekannten ſchmutzigen Geitzes wegen,
und beſonders zu Folge ſeiner Haͤrte gegen Unbemittelte, denen er nie ohne Vorausbezah⸗


